Technische Hochschule Wildau folgen

Halle 19: ein neues Kleinod auf dem Hochschulcampus

Pressemitteilung   •   Okt 23, 2018 07:46 CEST

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen übergab das Gebäude an die TH Wildau zur Nutzung.

Seit dem 18. Oktober 2018 ist die Technische Hochschule Wildau um ein weiteres Vorzeigeobjekt auf dem Campus reicher: das Haus 19. Die Rüthnick Architekten Berlin haben das Gebäude einer ehemaligen Härterei, das ab den 1950er Jahren als Labor für Werkstoffprüfung diente, zu einem attraktiven Hochschulgebäude umgebaut.

Die TH Wildau übernahm das Haus 19 als neuer Nutzer vom Eigentümer und Bauherrn Land Brandenburg. Entstanden sind eine Kindertagesstätte mit 26 Plätzen, ein Studierendenclub für bis zu 199 Gäste sowie Arbeitsräume für Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

Das Studentenwerk Potsdam verwaltet im Auftrag der Hochschule den Kita-Bereich und hat diesen an einen privaten Betreiber untervermietet. Dies gilt auch für die Räumlichkeiten des Studierendenclubs, die an den Studierendenrat der TH Wildau untervermietet werden.

Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau: „Wir freuen uns über diesen ‚Zuwachs‘. Vielseitiges studentisches Leben vor Ort, neue Betreuungsmöglichkeiten für Kinder im Rahmen unserer zertifizierten Familienfreundlichkeit und interessant gestaltete Büros werden, davon bin ich überzeugt, unseren Campus als attraktiven Ort des Studierens, Forschens und Arbeitens noch anziehender machen.“

Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam: „Zu einem lebenswerten Studienort gehört auch eine zugeschnittene Infrastruktur. Mit der Eröffnung des Multifunktionsgebäudes steigt die Aufenthaltsqualität auf dem Campus in Wildau immens. Wir freuen uns, dass es für die Kinder der Studierenden nun weitere Betreuungsplätze und für die Studierendenschaft selbstverwaltete Räume gibt.“

Christine Schrobitz, Vorsitzende des Studierendenrates, und Vicky Wetzel, Vorsitzende des Studierendenparlaments: „Wir haben mit großen Erwartungen der Übergabe des Studierendenclubs lange entgegengefiebert. Ihn nun endlich fertiggestellt zu sehen, überwältigt uns. Mit viel Freude organisieren wir jetzt die kommenden Veranstaltungen. Allen voran natürlich die Einweihungsfeier am 6. Dezember 2018, zu der alle Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Unterstützer herzlich eingeladen sind.“

Zum Hintergrund:

Das denkmalgeschützte Haus 19 wurde 1915 als Härterei des Lokomotivbau-Unternehmens „Berliner Maschinenbau AG, vormals L. Schwartzkopff“ errichtet und in den ca. 100 Jahren Nutzung mehrfach verändert. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden die Fensteröffnungen des Gebäudes neu gegliedert, und die Fassaden erhielten eine Gestaltung, die sich hinsichtlich der Fensterformate an die ursprüngliche, vertikale Fassadenstruktur anlehnt. Die erst seit den 1950er Jahren vorhandene Zweigeschossigkeit des Gebäudes wurde beibehalten. Die überwiegend großen Räume im Obergeschoss ermöglichten es, das historische Stahlfachwerk des Dachstuhls freizulegen und die vorhandenen Satteloberlichter der alten Halle für die Raumbeleuchtung zu nutzen.

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 33 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Durch das Absenden Ihres Kommentars akzeptieren Sie, dass Ihre persönlichen Daten Mynewsdesks Datenschutzerklärung entsprechend verarbeitet werden.